EN | IT | GR


Das Projekt EU-ROADMAP – Refugees and Orientation, Assessment Desk, Methodologies, Activities and Participation (EU-ROADMAP – Geflüchtete und Orientierung, Einstufung, Methoden, Aktivitäten und Teilhabe) wurde von der Europäischen Kommission, GD Migration und Inneres, im Rahmen von AMIF (Asyl, Migration and Integration Fund) genehmigt.

Das zweijährige Projekt dauert vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2018.

Der Projektträger ist Cooperativa Sociale Il Cenacolo (IT) und die Partner sind:

  • Formazione CO&SO Network (IT)
  • Comune di Firenze (IT)
  • Bridges Programmes (UK)
  • Jugend Am Werk Steiermark (AT)
  • Wisamar Bildungsgesellschaft (DE)
  • ARSIS-Association for the Social Support of Youth (GR)

Hintergrund und Ziele

Die Europäische Agenda für Migration besagt eindeutig, dass Europa für Migrantinnen/Migranten, Asylwerberinnen/Asylwerber und Schutzbedürftigen nach internationalem Recht ein sicherer Hafen ist. Die Mitgliedstaaten, die EU-Institutionen, internationale Organisationen und Organisationen des Dritten Sektors sowie lokale Behörden müssen zusammenarbeiten, um eine gemeinsame europäische Migrationspolitik umzusetzen.

Mit der Veröffentlichung der EU-Agenda für Drittstaatenangehörige im Jahr 2011 definierte die Kommission Integration als dynamischen, langfristigen Prozess, der von den verschiedensten Akteurinnen/Akteuren in unterschiedlichen Bereichen der Politik und auf verschiedenen Ebenen Anstrengungen erfordert.

Das Projekt EU-ROADMAP richtet seine Aufmerksamkeit auf eine Erleichterung des Zugangs zu Arbeit und eine Unterstützung der Integration am Arbeitsplatz von Migrantinnen/Migranten durch die Umsetzung konkreter Initiativen und durch den Austausch von Erfahrungen unter Einbeziehung von Arbeitgeberinnen/Arbeitgebern.

Unser Hauptziel ist die Entwicklung von Maßnahmen und Instrumenten im Rahmen einer gemeinsamen Methodik, was zu einem gemeinsamen europäischen Ansatz in Bezug auf das Thema Zugang zu Arbeit für Migrantinnen/Migranten, Asylwerberinnen/Asylwerber und Schutzbedürftigen nach internationalem Recht führen soll.

Aktivitäten

Die Maßnahmen und Produkte basieren auf Projekten, die von den Partnern bereits umgesetzt wurden und als Best Practices gelten.

Der Fokus des Projekts EU-ROADMAP liegt auf den folgenden Aktivitäten:

  • Umsetzung einer Beratungsstelle, die in jedem Partnerland für die Dauer von 15 Monaten eingerichtet wird.
  • Gemeinsame Ausbildung des Personals für die Beratungsstelle, um einen gemeinsamen europäischen Ansatz im Umgang mit den Begünstigten sicherzustellen.
  • Beurteilung der Fertigkeiten der Begünstigten, um deren Integration in den Arbeitsmarkt bzw. ihre unternehmerische Perspektive zu fördern.
  • Der Einsatz eines gemeinsamen europäischen Instruments bei der Arbeitssuche im Hinblick auf die europäische Mobilität der Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer.
  • Die Förderung einer aktiven Unionsbürgerschaft der Begünstigten.
  • Eine berufliche Weiterbildung in den entsprechenden Arbeitsbereichen.
  • Zusammenführung und Begegnung mit potenziellen Arbeitgeberinnen/Arbeitgebern.